Nachhaltigkeit

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Bild: Thana Fahringer, Mitarbeiterin von Wien Energie

Thana Fahringer, Mitarbeiterin von Wien Energie, berichtet über Fernkälte als umweltfreundliche Alternative

Mit Fernkälte, einer überaus umweltfreundlichen Alternative zur herkömmlichen Gebäudeklimatisierung, erschließt Wien Energie ein zukunftsträchtiges neues Geschäftsfeld. Die Erzeugung von Fernkälte erfolgt zu einem erheblichen Teil durch Absorptionskältemaschinen, die nicht mit Strom, sondern mit Wärme betrieben werden.

Bei Wien Energie stammt diese Wärme aus bestehenden Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie aus Abfallbehandlungs- und anderen Erzeugungsanlagen der Fernwärme. Damit ist eine energieeffiziente Erzeugung der Fernkälte in den sogenannten Kältezentralen sichergestellt – im Vergleich zu herkömmlicher Kälteerzeugung wird nur rund ein Zehntel der Primärenergie benötigt.

In den Kältezentralen wird Klimakaltwasser auf etwa sechs Grad Celsius abgekühlt. Über isolierte Rohrleitungen erfolgt der Transport zu den Abnehmern, um dort in die Klimasysteme eingespeist zu werden. Nach der Kälteabgabe fließt das Klimakaltwasser in einem geschlossenen Kreislauf zurück zur Kältezentrale.

Mit der Eröffnung der Kältezentrale am Standort Spittelau im August 2009 wurde ein Meilenstein gesetzt. Mit einer installierten Leistung von 17 Megawatt stellt sie die Fernkälteversorgung mehrerer Großkunden sicher – unter ihnen auch das unweit gelegene Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien – Universitätskliniken. Bereits seit 2006 werden die Gebäude des Stadtentwicklungsgebiets TownTown mit Fernkälte aus einer eigenen Fernkältezentrale versorgt.


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